„Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe.“

Meinst du wirklich „alles“? Geht nicht auch: „Die Hälfte von dem, was ihr tut, geschehe in Liebe“? Oder wenigstens drei Viertel? Muss es bei dir, Gott, immer um alles gehen?

Gott sagt: „Ich will dich mit meiner Liebe erfüllen – nicht zur Hälfte, nicht zu drei Viertel, sondern ganz. Du wirst sehen, wie meine Liebe dich verwandelt. Du wirst dich selbst und deine Mitmenschen mit anderen Augen sehen. Es ist nicht immer leicht, in Liebe zu handeln. Aber ich werde dir mehr und mehr zeigen, wie das geht: anderen Menschen gegenüber in Liebe handeln – und auch dir selbst gegenüber in Liebe handeln.“

Euer Achim Marshall

Unsere Gottesdienste auf einen Blick

Wir laden Dich ganz herzlich zu unseren Gottesdiensten in Garmisch-Partenkirchen um 10:00 Uhr ein. Während der Schulzeit findet parallel zum Gottesdienst ein Kindergottesdienst statt.

Die Gottesdienste in Garmisch-Partenkirchen werden auch über unseren Youtube-Livestream gesendet.

28.12.25  Gottesdienst mit Dr. Veronika Ullrich

31.12.2517:00 Uhr: Gottesdienst zum Jahresabschluss mit Abendmahl (kein Livestream)

04.01.26  Gottesdienst mit Predigt zur Jahreslosung 2026: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!

11.01.26 Thema der Predigt: So gelingt Vergebung und Versöhnung

18.01.26  Gottesdienst mit Abendmahl, Thema der Predigt: Warum beten? – anschließend Einladung zum gemeinsamen Mittagessen im Gemeindehaus

25.01.26  Gottesdienst mit Thomas Habermann von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Murnau

01.02.26 Thema der Predigt: Angst vor der Zukunft?

08.02.26 Thema der Predigt: Beten – eine unterschätzte Sache!

15.02.26  Gottesdienst mit Abendmahl, Thema der Predigt: Beflügelt von dem, was Gott an uns tut

22.02.26  Gottesdienst mit Wilfrid Pascher aus Huglfing

Hinweis: Die sonntäglichen Gottesdienste in Oberammergau beginnen um 17.00 Uhr

Seid ihr gut ins neue Jahr gekommen?

Was sind eure Erwartungen für dieses Jahr? Wenn man darauf achtet, was in den Medien gesagt wird, dann sind die Prognosen eher negativ. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass im vergangenen Jahr die negativen Nachrichten überwogen haben. Wer weiß – vielleicht wird vieles anders kommen, als wir es erwarten. Denn bei allem, was ich um mich herum sehe und wahrnehme, will ich an einem festhalten: Es gibt einen Gott, der über allem steht. Und er hat das letzte Wort.

Psalm 33,8-9 sagt: 8 Alle Welt fürchte den HERRN, und vor ihm scheue sich alles, was auf dem Erdboden wohnet. 9 Denn wenn er spricht, so geschieht’s; wenn er gebietet, so steht’s da.

Diesen Gott darf ich meinen Vater nennen. Ich vertraue darauf, dass er mich sieht und auf mich achtgibt. Ich vertraue darauf, dass er mich auch in diesem Jahr auf seinen guten Wegen führen wird. Kannst du das auch für dich glauben?

Euer Achim Marshall

Weihnachten rückt näher!

Der zweite Advent steht kurz bevor. Und weil in diesem Jahr der vierte Advent und Heiligabend auf einen Tag fallen, ist die Adventszeit noch etwas kürzer als sonst. Zum einen muss jetzt einiges vorbereitet werden, Geschenke müssen besorgt und die Feiertage geplant werden. Zum anderen genießen wir aber auch das Besondere dieser Zeit: Weihnachts-Süßigkeiten, Adventskranz und Weihnachtsdekoration, Weihnachtsmusik, Christkindlmarkt – und dann auch noch der weiße Schnee und der blaue Himmel.

Wenn zu all dem noch die Gewissheit kommt, dass Jesus schon längst bei mir ist, dass er auf mich achtgibt und mich durch mein Leben führt – dann kann ich jeden dieser Tage mit Dankbarkeit und Freude erleben. Was der Priester Esra an einem besonderen Festtag zum Volk Israel sagte, gilt auch für uns heute: „Seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke.“ (Nehemia 8,10)

Euer Achim Marshall

Advent

November – nur wenige mögen diesen dunklen Monat. Zur Dunkelheit und dem kalten, ungemütlichen Wetter kommt noch eine Reihe von ernsten Gedenktagen hinzu: Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November, der Volkstrauertag und schließlich der Ewigkeitssonntag/Totensonntag. Und in diesem Jahr geschieht auf dieser Welt so viel Schreckliches, dass wir noch stärker von Trauer erfüllt sind als sonst.

In diese Situation kommt nun die Botschaft des Advents: In unserer Dunkelheit ist ein Licht aufgegangen – Jesus, der Sohn Gottes. Er kommt in unsere dunkle Welt und macht es hell. Zunächst wird es hell in unseren Herzen, wenn wir Jesus in unser Leben hineinlassen und anfangen, an ihn zu glauben. Wir bekommen neuen Mut, neue Hoffnung und die Gewissheit: Eines Tages wird Jesus diese ganze Welt mit seinem Licht erfüllen. Alles Dunkle wird dann beseitigt, es wird keine Kriege mehr geben, keine Gewalt und keinen Hass. „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Du weckst lauten Jubel, du machst groß die Freude.“ (Jesaja 9,1-2a) An diese Botschaft will ich mich selbst immer wieder erinnern. Und ich will auch denen davon erzählen, die noch nichts von ihr wissen.

Euer Achim Marshall

Impuls der Woche

Liebe Leser,

wer ein wenig verfolgt, was alles auf dieser Welt passiert, der kann leicht den Mut verlieren: Der Krieg in Israel macht uns sprachlos und unendlich traurig. Der Krieg in der Ukraine geht unverändert weiter. Und die vielen Krisen um uns herum machen auch keine Pause: die Klimakrise, die Flüchtlingskrise, die Energiekrise, die Inflation. Ich frage mich: Was kann mir neuen Mut geben? Welche Hoffnung gibt es?

Da kommt mir ein Wort aus dem Buch der Sprüche in den Sinn: Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR allein lenkt seinen Schritt. (Sprüche 16,9) Es gehört zu unserem Wesen als Mensch, dass wir nach vorne schauen und Pläne für die Zukunft machen. Dafür brauchen wir positive Ziele, die uns motivieren. Es kann vorkommen, dass mir diese Ziele verlorengehen oder ich das Gefühl habe, dass sie unerreichbar sind. Dann fange ich an, mich mit meinen Gedanken im Kreis zu drehen. Ich suche nach Dingen, die mich motivieren, doch ich finde sie nicht und werde immer bedrückter. Da erscheint mir dieses Bibelwort wie ein rettender Anker. Es sagt zu mir:

Hör auf, dich mit deinen schwermütigen Gedanken weiter zu belasten! Denn nicht du bist es, der dein Leben in der Hand hat. Gott ist es! Er ist da. Er hat einen Weg für dich und er lenkt deinen Schritt – auch wenn du im Moment vielleicht nicht sehen kannst, wohin es geht. Nimm jeden Tag aus seiner Hand. Tu das, was er dir vor die Füße legt. Er weiß, was er tut, und er führt dich. Seine Wege sind gut – auch wenn um uns herum viel Schlechtes geschieht.

Diese Gedanken will ich mit in meinen Alltag nehmen und jeden Tag beginnen im Vertrauen darauf, dass Gott bei mir ist.

Euer Achim Marshall

10.09.23_Pastoreneinführung für Pastorenehepaar Esther und Achim Marshall

Festgottesdienst zur Pastoreneinführung

Grußworte von Karl-Heinz Hölzer, FeG Weichersbach

Grußwort des Kreisvorstehers der Freien evangelischen Gemeinden, Andreas Hillebrand

Grußwort von Pfarrer Martin Dubberke, Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Partenkirchen

Grußwort von Pfarrer Andreas Lackermeier, Pfarrverband der Katholischen Kirchen Partenkirchen-Farchant-Oberau

Grußworte von Vikar Fin Lucas van de Velde, Oasekirche Garmisch-Partenkirchen / Burgrain

Grußworte von Susanne Habermann, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Murnau

 

03.09.23 Gibt es Gott überhaupt?

Es ist keine Frage: Wir können die Existenz Gottes nicht beweisen. Aber genauso gilt: Wir können auch nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt. Nur – wie kann ich dann überhaupt an ihn glauben? Es gibt viele Quellen, aus denen wir unseren Glauben an Gott speisen können: Der eine macht eine Wanderung durch die Berge und staunt über die herrliche Natur – und er entdeckt darin Spuren Gottes, die Spuren des Schöpfers. Jemand anders nimmt an einem Gottesdienst teil und erlebt, dass eine Aussage der Predigt ihn in seinem Herzen trifft und ihn nicht mehr loslässt. Wieder jemand anders lernt Christen kennen und merkt, dass ihr Leben von einer Freude und einer Zuversicht geprägt ist, die er nicht kennt – er merkt, dass sie mit Gott leben und Gott in ihrem Leben wirkt. All dies sind keine Beweise. Aber es sind Beispiele dafür, wie Menschen offen werden für die Idee, dass Gott existiert. Bist du auch offen dafür? Dann mache ich dir Mut: Gehe dieser Idee nach, mach dich auf eine Entdeckungstour – und du wirst auf immer mehr Spuren von Gott in dieser Welt stoßen.

Gottes Segen wünscht Dir von Herzen
Achim Marshall

Was ich aus Videokonferenzen lerne

In den letzten Monaten habe ich an vielen Videokonferenzen teilgenommen. Viele andere sicher auch. Videokonferenzen sind ein ganz ordentliches Mittel, um sich auszutauschen. Es ist gut sich zu sehen. Eine Sache fehlt allerdings. Man kann sich nicht in die Augen sehen. Entweder du schaust in die Kamera, dann siehst du den anderen nicht, oder du schaust den anderen an, dann sieht er deine Augen nicht. So schaut man immer etwas aneinander vorbei. Wenn man etwas von jemand erfahren will und ihm dabei in die Augen schauen will, muss man ihm bewusst Zeit lassen zu reden und selber schweigen. Ich denke das ist auch sonst im Leben ein guter Rat. In der Bibel heißt es: „Ein Mensch der antwortet, bevor er zugehört hat, zeigt seinen Unverstand und wird nicht ernst genommen.“ Sprüche 18,13 Zu oft reagiere ich bevor ich richtig zugehört habe. Auch in Bezug auf Gott ist das eine gute Haltung. Ich will zuerst einmal auf ihn hören, bevor ich los rede. Was er sagt ist sicher so viel besser als was ich zu sagen hätte. Da will ich mehr von hören.

Euer Sebastian

Vom Beten

Ehrlich – hab ich das nötig? Wenn, dann aus Not – wenn ich nicht mehr weiterkomme – um meine Wünsche – für andere  –  aus Dankbarkeit – aus Freude – täglich – weil`s einfach zum Christsein gehört… Es gibt viele Gründe, warum wir beten und oft ist das Gebet ziemlich einseitig, zumindest bei mir.

Gebet – Reden mit Gott, ein vertrauliches Gespräch. Jesus sagt: Geh in dein Zimmer und schließ die Tür. Nimm dir Zeit für deinen himmlischen Vater – er ist da und weiß um dich, und schütte dein Herz aus.

Im Beten wird mir bewusst, dass nicht ich der Maßstab bin, sondern ER. ER hat Macht und Kraft, Dinge zu bewegen, die mir nicht möglich sind. ER weiß, was dran ist und wo`s lang geht. Von IHM wünsche ich mir Klarheit über meine Wege und die Kraft, durchzuhalten oder auch Neues zu beginnen.

Willst Du mit deinem Gott zusammenarbeiten? Dann bete – und höre im Gebet. Lies betend und fragend das Wort Gottes. Habe Mut, geh in seiner Spur und vertraue auf IHN.

„Nicht durch (menschliche) Gewalt und Kraft wird es geschehen, sondern durch meinen Geist“, spricht der HERR, der Allmächtige (Sacharja 4,6).

Mehr über das Beten erfahrt Ihr Sonntags bei uns im Gottesdienst. Wir freuen uns auf Euch.

Seid gesegnet im Beten und Hören auf unseren Gott.

Euer Hermann Schredinger