Ihr Lieben!
Nach Ostern erlebten die Jünger von Jesus eine Zeit, in der Jesus ihnen immer wieder erschien. In Apostelgeschichte 1,3 steht, dass diese Zeit vierzig Tage dauerte. Dann kehrte Jesus zu Gott dem Vater in den Himmel zurück. Deswegen feiern wir Christi Himmelfahrt am vierzigsten Tag der Osterzeit (Ostersonntag wird bei den vierzig Tagen mitgerechnet).
Zusammen mit Pfingsten, das zehn Tage später gefeiert wird, markiert Christi Himmelfahrt einen Wendepunkt in der Geschichte Gottes mit den Menschen: Jesus ist jetzt nicht mehr leiblich bei seinen Jüngern. Stattdessen nimmt er als Herr über die Welt auf dem Thron „zur Rechten Gottes“ Platz (Markus 16,19; Hebräer 1,3; Epheser 1,20-22; Kolosser 3,1). Bei seinen Jüngern ist er durch den Geist Gottes, den sie an Pfingsten empfangen.
Auf diese Weise können die Jünger nun die Botschaft von Jesus in die ganze Welt hinaus tragen. Sie fangen in Jerusalem an, aber es geht sehr bald weit darüber hinaus (Apostelgeschichte 1,8). Diese Aufgabe haben, zusammen mit den Jüngern, alle, die an Jesus glauben – bis heute.
Wir müssen dabei nicht unbedingt weit in die Welt hinausziehen. Aber da, wo wir stehen und leben, stehen wir dafür, dass Jesus auferstanden ist und lebt – und dass jeder Mensch mit ihm Kontakt aufnehmen und ihn erleben kann. So wie es Jesus in Offenbarung 3,20 in bildlicher Weise ausdrückt: „Hör doch! Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten. Ich werde mit ihm das Mahl einnehmen und er mit mir.
Ich wünsche euch einen gute Zeit. Vielleicht sehen wir uns ja bald im Gottesdienst.
Liebe Grüße!
Euer Pastor Achim Marshall








