Nun sind sie da – die Sommerferien! Für mich als Schüler hatten sie immer etwas Paradiesisches: kein Stress, keine Termine, keine Hausaufgaben. Einfach in den Tag hinein leben und tun, wozu man Lust hat: Freibad, Fahrrad fahren, sich mit Freunden treffen, Urlaub mit der Familie…
Ganz ähnlich hat Gott sich das gedacht, als er den siebten Tag der Woche zum Ruhetag erklärte: „Sechs Tage in der Woche darfst du jede Arbeit tun. Aber der siebte Tag ist ein Ruhetag. Er gehört dem Herrn, deinem Gott. An diesem Tag sollst du keine Arbeit tun: weder du selbst noch dein Sohn oder deine Tochter, dein Sklave oder deine Sklavin, auch nicht dein Vieh oder der Fremde in deiner Stadt.“ (2. Mose 20,9-10)
Wir feiern diesen Ruhetag am Sonntag. Er soll wie eine kleine Ferien-Pause für uns sein. Und diejenigen, die am Sonntag arbeiten müssen (z.B. in Krankenhäusern, als Pastoren, bei der Polizei), sollen dafür einen anderen Tag bekommen, an dem sie frei haben.
Mein freier Tag ist der Montag. Aber ich mache an diesem Tag doch immer wieder Dinge, die für mich keine Erholung bedeuten: einkaufen gehen, Dinge im Haus reparieren, meine Steuererklärung… Und ich merke, dass mir dadurch die Erholung fehlt, die ich für meine Arbeitswoche brauche. Darum nehme ich mir vor: Ein freier Tag pro Woche muss sein! Ich merke: Es ist eine Herausforderung, das auch wirklich umzusetzen. Aber es lohnt sich! Denn wir brauchen die Erholung. Und Gott hat versprochen, dass er unsere Ruhetage segnet: „Deswegen hat der Herr den Ruhetag gesegnet und ihn zu einem heiligen Tag gemacht.“ (2. Mose 20,11
Achim Marshall
